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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Universitat Kassel, Veranstaltung: Grundlagen der Wirtschaftsethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur uns Menschen ist das Helfen und Unterstutzen eines Artgenossen eine Selbstverstandlichkeit, wenn nicht gar ein Muss. So wird jeder von uns definitiv behaupten, er wurde in einen reissenden Strom springen um einen Menschen zu retten, und sei es auch kein Nahestehender. Nun bleibt zu hinterfragen, warum man denn sein Leben fur das eines anderen aufs Spiel setzt. Stellt denn der Mensch eine Ausnahme in der Natur dar? So schrieb Goethe einst folgende Worte: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! Denn das alleine unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen . Es scheint, als vermoege eben nur unsere Spezies uneigennutziges Verhalten an den Tag zu legen. Jedoch drangt sich die Frage auf, ob das kooperative Verhalten lediglich das Mittel zum Zweck ist oder ob es tatsachlich so etwas wie einen echten Altruismus gibt. Genau an dieser Fragestellung setzt die interdisziplinare Wissenschaft Soziobiologie an. So gerne der Mensch auch an ein selbstloses Handeln unter Artgenossen glauben mag, um das von ihm selbst geschaffene Menschenbild aufrecht erhalten zu koennen, letztendlich wird ein Draufzahler und ein Nutzniesser niemals ewig in dieser Rolle verharren koennen. Denn die biologische Evolution ist unberechenbar und kennt kein Gut oder Boese. Ausschlaggebend ist alleine die Eignung der Gene, und das Individuum ist dazu geschaffen, um die erfolgreichste Strategie umzusetzen, die den Fortbestand ebendieser garantiert. Die naturliche Auslese, wie sie von Charles Darwin begrundet wurde, tut ihr ubriges. Denn mittel- bis langfristig loescht sie jede Strategie aus, die sich nicht rechnet. Aus dem Ansatz der Soziobiologie wird ersichtlich, dass jede Verhaltensweise, selbst die kooperative bzw. altruistische, in der Gesamtbilanz Vorteile fur den Fortbestand der eigenen Gene bring
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, Universitat Kassel, Veranstaltung: Grundlagen der Wirtschaftsethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur uns Menschen ist das Helfen und Unterstutzen eines Artgenossen eine Selbstverstandlichkeit, wenn nicht gar ein Muss. So wird jeder von uns definitiv behaupten, er wurde in einen reissenden Strom springen um einen Menschen zu retten, und sei es auch kein Nahestehender. Nun bleibt zu hinterfragen, warum man denn sein Leben fur das eines anderen aufs Spiel setzt. Stellt denn der Mensch eine Ausnahme in der Natur dar? So schrieb Goethe einst folgende Worte: Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! Denn das alleine unterscheidet ihn von allen Wesen, die wir kennen . Es scheint, als vermoege eben nur unsere Spezies uneigennutziges Verhalten an den Tag zu legen. Jedoch drangt sich die Frage auf, ob das kooperative Verhalten lediglich das Mittel zum Zweck ist oder ob es tatsachlich so etwas wie einen echten Altruismus gibt. Genau an dieser Fragestellung setzt die interdisziplinare Wissenschaft Soziobiologie an. So gerne der Mensch auch an ein selbstloses Handeln unter Artgenossen glauben mag, um das von ihm selbst geschaffene Menschenbild aufrecht erhalten zu koennen, letztendlich wird ein Draufzahler und ein Nutzniesser niemals ewig in dieser Rolle verharren koennen. Denn die biologische Evolution ist unberechenbar und kennt kein Gut oder Boese. Ausschlaggebend ist alleine die Eignung der Gene, und das Individuum ist dazu geschaffen, um die erfolgreichste Strategie umzusetzen, die den Fortbestand ebendieser garantiert. Die naturliche Auslese, wie sie von Charles Darwin begrundet wurde, tut ihr ubriges. Denn mittel- bis langfristig loescht sie jede Strategie aus, die sich nicht rechnet. Aus dem Ansatz der Soziobiologie wird ersichtlich, dass jede Verhaltensweise, selbst die kooperative bzw. altruistische, in der Gesamtbilanz Vorteile fur den Fortbestand der eigenen Gene bring