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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1.5, Universitat Basel (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Gefuhle werden eher selten in einem positiven Zusammenhang mit Wahrheit und Erkenntnis gebracht, zumindest in der wissenschaftlichen, v.a. empirischen Methodologie und der (analytischen) Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. Gefuhle sind vielmehr Storfaktoren, welche mogliche Erkenntnis grundsatzlich erschweren, Ergebnisse verzerren und intersubjektive Nachvollziehbarkeit verunmoglichen. Uberhaupt sind sie bloss subjektiv und mussen mittels wissenschaftlichen Methoden kontrolliert oder neutralisiert werden. Vor so einem Hintergrund wirkt die Rede von einem Wahrheitsgefuhl, also eines affektiven Zustandes, welcher einigermassen sicher auf Erkenntnis hinweist, geradezu methodologisch uninformiert - oder erweckt sogar den Eindruck irgendwelcher esoterischer New Age -Vorstellungen. In der Tat konnen manche historischen Beschreibungen eines solchen Wahrheitsgefuhls, die vom Spuren der Wahrheit oder Erkennen der Wahrheit ohne Bewusstsein des Grundes sprechen, derartige Assoziationen provozieren. Der Entwurf eines Ansatzes, welcher kognitivistische Gefuhlstheorie mit responsibilistischer Tugendepistemologie kombiniert, kann entgegen solcher erster Intuitionen aber deutlich machen, dass die Existenz eines Wahrheitsgefuhls im Sinne eines sog. epistemischen Konfidenzgefuhls (kurz: ein berechtigtes Gefuhl des Vertrauens in unsere epistemischen Leistungen) zumindest plausibel denkbar und voraussichtlich theoretisch rechtfertigbar ist. Ein solches Konfidenzgefuhl muss dabei keineswegs im Widerspruch zu methodologischen und epistemologischen Uberlegungen und v.a. Normen stehen, sondern hangt mitunter von diesen ab. Fur einen solchen kombinatorischen Ansatz ist es jedoch erforderlich, uberhaupt erst zu prazisieren, was Wahrheitsgefuhl bedeuten und worauf dieser Ausdru
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1.5, Universitat Basel (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Gefuhle werden eher selten in einem positiven Zusammenhang mit Wahrheit und Erkenntnis gebracht, zumindest in der wissenschaftlichen, v.a. empirischen Methodologie und der (analytischen) Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. Gefuhle sind vielmehr Storfaktoren, welche mogliche Erkenntnis grundsatzlich erschweren, Ergebnisse verzerren und intersubjektive Nachvollziehbarkeit verunmoglichen. Uberhaupt sind sie bloss subjektiv und mussen mittels wissenschaftlichen Methoden kontrolliert oder neutralisiert werden. Vor so einem Hintergrund wirkt die Rede von einem Wahrheitsgefuhl, also eines affektiven Zustandes, welcher einigermassen sicher auf Erkenntnis hinweist, geradezu methodologisch uninformiert - oder erweckt sogar den Eindruck irgendwelcher esoterischer New Age -Vorstellungen. In der Tat konnen manche historischen Beschreibungen eines solchen Wahrheitsgefuhls, die vom Spuren der Wahrheit oder Erkennen der Wahrheit ohne Bewusstsein des Grundes sprechen, derartige Assoziationen provozieren. Der Entwurf eines Ansatzes, welcher kognitivistische Gefuhlstheorie mit responsibilistischer Tugendepistemologie kombiniert, kann entgegen solcher erster Intuitionen aber deutlich machen, dass die Existenz eines Wahrheitsgefuhls im Sinne eines sog. epistemischen Konfidenzgefuhls (kurz: ein berechtigtes Gefuhl des Vertrauens in unsere epistemischen Leistungen) zumindest plausibel denkbar und voraussichtlich theoretisch rechtfertigbar ist. Ein solches Konfidenzgefuhl muss dabei keineswegs im Widerspruch zu methodologischen und epistemologischen Uberlegungen und v.a. Normen stehen, sondern hangt mitunter von diesen ab. Fur einen solchen kombinatorischen Ansatz ist es jedoch erforderlich, uberhaupt erst zu prazisieren, was Wahrheitsgefuhl bedeuten und worauf dieser Ausdru