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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Ausland, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universit t Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Europadiskurse in Ostmitteleuropa, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit ist eher ideengeschichtlich orientiert und versucht die Positionen der beiden Politiker in 7 Kategorien miteinander zu vergleichen. Au erdem wird die Geschichte der Mitteleuropaidee skizziert und die beiden Werke werden in den Diskurs eingeordnet., Abstract: Mitteleuropa im ganzen ist zerschlagen, als sei es eine vergr erte Balkanhalbinsel, schrieb Friedrich Naumann 1918 in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Mitteleuropa. Unser ganzes Volk ist frei und unabh ngig und tritt, geachtet und gest tzt durch die allgemeine Sympathie, in die Geschichte der europ ischen Nationen. Leben wir im M rchen? fragte Thom G. Masaryk im selben Jahr in seiner ersten Rede als Pr sident der neu entstandenen Tschechoslowakischen Republik. Diese beiden Aussagen kennzeichnen nicht nur das Ende des Ersten Weltkriegs, sondern auch das vorl ufige Ende einer Debatte um die Zukunft des europ ischen Kontinents. 1915 war Naumanns Buch Mitteleuropa erschienen und fand in der durch die deutschen Kriegserfolge ausgel sten Euphorie rei enden Absatz. Der national-liberale Politiker forderte einen wirtschaftlichen und milit rischen Bund zwischen dem Deutschen Reich und sterreich-Ungarn, um so England und Frankreich auf der einen und Russland auf der anderen Seite einen starken mitteleurop ischen Block unter deutscher F hrung entgegenzusetzen. Drei Jahre sp ter schrieb Masaryk Das Neue Europa, eine essayistisch formulierte Kampfschrift gegen die pangermanistischen Mittelm chte und ein Pl doyer f r das Selbstbestimmungsrecht der V lker und Nationen, welches allerdings erst 1920 in der Tschechoslowakei, bzw. 1922 auf deutsch erscheinen konnte. Trotz der stark divergierenden Ansichten innerhalb desselben inhaltlic
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Ausland, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universit t Leipzig (Historisches Seminar), Veranstaltung: Europadiskurse in Ostmitteleuropa, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit ist eher ideengeschichtlich orientiert und versucht die Positionen der beiden Politiker in 7 Kategorien miteinander zu vergleichen. Au erdem wird die Geschichte der Mitteleuropaidee skizziert und die beiden Werke werden in den Diskurs eingeordnet., Abstract: Mitteleuropa im ganzen ist zerschlagen, als sei es eine vergr erte Balkanhalbinsel, schrieb Friedrich Naumann 1918 in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Mitteleuropa. Unser ganzes Volk ist frei und unabh ngig und tritt, geachtet und gest tzt durch die allgemeine Sympathie, in die Geschichte der europ ischen Nationen. Leben wir im M rchen? fragte Thom G. Masaryk im selben Jahr in seiner ersten Rede als Pr sident der neu entstandenen Tschechoslowakischen Republik. Diese beiden Aussagen kennzeichnen nicht nur das Ende des Ersten Weltkriegs, sondern auch das vorl ufige Ende einer Debatte um die Zukunft des europ ischen Kontinents. 1915 war Naumanns Buch Mitteleuropa erschienen und fand in der durch die deutschen Kriegserfolge ausgel sten Euphorie rei enden Absatz. Der national-liberale Politiker forderte einen wirtschaftlichen und milit rischen Bund zwischen dem Deutschen Reich und sterreich-Ungarn, um so England und Frankreich auf der einen und Russland auf der anderen Seite einen starken mitteleurop ischen Block unter deutscher F hrung entgegenzusetzen. Drei Jahre sp ter schrieb Masaryk Das Neue Europa, eine essayistisch formulierte Kampfschrift gegen die pangermanistischen Mittelm chte und ein Pl doyer f r das Selbstbestimmungsrecht der V lker und Nationen, welches allerdings erst 1920 in der Tschechoslowakei, bzw. 1922 auf deutsch erscheinen konnte. Trotz der stark divergierenden Ansichten innerhalb desselben inhaltlic