Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritaten, Minoritaten, Note: 1,7, Universitat Passau (Lehrstuhl fur Soziologie), Veranstaltung: Proseminar Einfuhrung in den europaischen Gesellschaftsvergleich , 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als in den 1960er Jahren der portugiesischstammige Armando Rodriguez als vermeintlich einmillionster Gastarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland eintraf, wurde fur ihn in Koeln ein offizieller Empfang abgehalten und er wurde mit einem Motorrad als Gastgeschenk willkommen geheissen.1 Auch wenn es sich hierbei nur zufallig um einen Einwanderer portugiesischer Nationalitat handelte, so ist dennoch bemerkenswert, dass wahrend dieser Zeit die portugiesische Auswanderung derart extreme Werte erreichte, dass man in diesem Zusammenhang von einem nationalen Exodus 2 sprechen koennte. Der Ursprung eines anhaltenden Abwanderungsstroms kann nach GODINHO3 jedoch bereits vor etwa funf Jahrhunderten mit der Peuplierung Brasiliens und Indiens beobachtet werden. Spontane wie gezielte, staatlich gelenkte Bevoelkerungsbewegungen sind somit seit 500 Jahren eine historische Konstante 4, die in dem sprichwoertlichen Quem nao esta bem muda-se 5 (Wem es nicht gut geht, der geht fort) Niederschlag gefunden hat. Wie die portugiesische Wochenzeitung Expresso im April 1999 konstatiert, bleibt Portugal auch in der Gegenwart ein Emigrationsland ( Portugal continua a ser um pais de emigrantes 6). So lebten insgesamt etwa 2,5 Millionen Portugiesen im Ausland, wohingegen sich die Zahl der Einwanderer 1997 nur auf 175 283 belief - wenn auch die Tendenz hier steigend ist (1996: 172 912).7 In der vorliegenden Arbeit, die im Wesentlichen gegliedert ist in Untersuchungen zu landesinternen Binnenwanderungsprozessen sowie zur portugiesischen Emigrationssituation und zu Aspekten der Immigration mit Portugal als Zielland, sollen wesentliche Charakteristika der portugiesischen Migration im 20. Jahrh
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritaten, Minoritaten, Note: 1,7, Universitat Passau (Lehrstuhl fur Soziologie), Veranstaltung: Proseminar Einfuhrung in den europaischen Gesellschaftsvergleich , 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als in den 1960er Jahren der portugiesischstammige Armando Rodriguez als vermeintlich einmillionster Gastarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland eintraf, wurde fur ihn in Koeln ein offizieller Empfang abgehalten und er wurde mit einem Motorrad als Gastgeschenk willkommen geheissen.1 Auch wenn es sich hierbei nur zufallig um einen Einwanderer portugiesischer Nationalitat handelte, so ist dennoch bemerkenswert, dass wahrend dieser Zeit die portugiesische Auswanderung derart extreme Werte erreichte, dass man in diesem Zusammenhang von einem nationalen Exodus 2 sprechen koennte. Der Ursprung eines anhaltenden Abwanderungsstroms kann nach GODINHO3 jedoch bereits vor etwa funf Jahrhunderten mit der Peuplierung Brasiliens und Indiens beobachtet werden. Spontane wie gezielte, staatlich gelenkte Bevoelkerungsbewegungen sind somit seit 500 Jahren eine historische Konstante 4, die in dem sprichwoertlichen Quem nao esta bem muda-se 5 (Wem es nicht gut geht, der geht fort) Niederschlag gefunden hat. Wie die portugiesische Wochenzeitung Expresso im April 1999 konstatiert, bleibt Portugal auch in der Gegenwart ein Emigrationsland ( Portugal continua a ser um pais de emigrantes 6). So lebten insgesamt etwa 2,5 Millionen Portugiesen im Ausland, wohingegen sich die Zahl der Einwanderer 1997 nur auf 175 283 belief - wenn auch die Tendenz hier steigend ist (1996: 172 912).7 In der vorliegenden Arbeit, die im Wesentlichen gegliedert ist in Untersuchungen zu landesinternen Binnenwanderungsprozessen sowie zur portugiesischen Emigrationssituation und zu Aspekten der Immigration mit Portugal als Zielland, sollen wesentliche Charakteristika der portugiesischen Migration im 20. Jahrh