Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Geschichte der Pad., Note: 1,0, Universitat Osnabruck (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Einfuhrung in die Historische Padagogik, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Kleinen Katechismus, dem bis heute mageblichen Unterrichtswerk (zumindest fur den Konfirmandenunterricht), mahnt Martin Luther (1483-1546) in der Vorrede Eltern und Staat ( Obrigkeit ), fur den Schulbesuch der Jugend zu sorgen: Insbesondere treibe hier auch die Obrigkeit und Eltern an, da sie gut regieren und die Kinder zur Schule anhalten mit der Mahnung, da sie das zu tun schuldig sind und welch eine verfluchte Sunde sie tun, wenn sie es nicht tun. Fur dieses Vorhaben liefert Luther quasi mit dem Katechismus ein Schulbuch. In verschiedenen anderen Schriften geht er schon vor dessen Abfassung 1529 ausfuhrlich auf die Notwendigkeit ein, Kindern den Schulbesuch zu ermoglichen. Eine davon ist die Schrift An die Ratsherren aller Stadte deutsches Lands, da sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen von 1524. Diese soll der Gegenstand der folgenden Untersuchung sein. Dabei ist das Interesse Luthers am Schulwesen durch den Charakter seiner Kirche ein zwangslaufiges. Luthers Kirche ist Kirche des Wortes - des gelesenen und gesprochenen, gepredigten und gesungenen und gehorten Wortes, des muttersprachlichen Wortes …; protestantische Kultur ist nicht mehr Kultur des Auges, sondern Kultur des Ohres. Sinn ist durch Wort, nicht durch Anschauung vermittelt. Und diese Wortkirche ist gebaut auf Schrift und Buch. Damit ist zugleich gegeben, dass Luther nicht aus humanistischem Bildungsinteresse heraus die Sache anpackt, sondern aus seinem Amt als Theologe und Reformator: Nicht der, Padagoge’, Hausvater’ und, Volkserzieher’ Luther ist als solcher fur die Erziehung relevant, sondern der Theologe Luther, der sich zum Thema Erziehung auert Der historische Kontext der Abfassung der Schrift wird in Kap
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Padagogik - Geschichte der Pad., Note: 1,0, Universitat Osnabruck (Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Einfuhrung in die Historische Padagogik, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Kleinen Katechismus, dem bis heute mageblichen Unterrichtswerk (zumindest fur den Konfirmandenunterricht), mahnt Martin Luther (1483-1546) in der Vorrede Eltern und Staat ( Obrigkeit ), fur den Schulbesuch der Jugend zu sorgen: Insbesondere treibe hier auch die Obrigkeit und Eltern an, da sie gut regieren und die Kinder zur Schule anhalten mit der Mahnung, da sie das zu tun schuldig sind und welch eine verfluchte Sunde sie tun, wenn sie es nicht tun. Fur dieses Vorhaben liefert Luther quasi mit dem Katechismus ein Schulbuch. In verschiedenen anderen Schriften geht er schon vor dessen Abfassung 1529 ausfuhrlich auf die Notwendigkeit ein, Kindern den Schulbesuch zu ermoglichen. Eine davon ist die Schrift An die Ratsherren aller Stadte deutsches Lands, da sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen von 1524. Diese soll der Gegenstand der folgenden Untersuchung sein. Dabei ist das Interesse Luthers am Schulwesen durch den Charakter seiner Kirche ein zwangslaufiges. Luthers Kirche ist Kirche des Wortes - des gelesenen und gesprochenen, gepredigten und gesungenen und gehorten Wortes, des muttersprachlichen Wortes …; protestantische Kultur ist nicht mehr Kultur des Auges, sondern Kultur des Ohres. Sinn ist durch Wort, nicht durch Anschauung vermittelt. Und diese Wortkirche ist gebaut auf Schrift und Buch. Damit ist zugleich gegeben, dass Luther nicht aus humanistischem Bildungsinteresse heraus die Sache anpackt, sondern aus seinem Amt als Theologe und Reformator: Nicht der, Padagoge’, Hausvater’ und, Volkserzieher’ Luther ist als solcher fur die Erziehung relevant, sondern der Theologe Luther, der sich zum Thema Erziehung auert Der historische Kontext der Abfassung der Schrift wird in Kap