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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut fur Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die EU-Mitgliedschaft der Turkei, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem 3. Oktober 2005 laufen die Beitrittsverhandlungen der Turkei mit der Europaischen Union. Obwohl alle Mitgliedsstaaten den bisherigen Stadien des Beitrittsprozesses zugestimmt haben, ist eine Aufnahme der Turkei bis heute umstritten. Da in den Wirtschaftswunderjahren nach 1950 viele turkische Gastarbeiter in die BRD kamen, ist der voraussichtliche Beitritt der Turkei vor allem in Deutschland von immenser innenpolitischer Bedeutung. Nach dem Bericht der Integrationsbeauftragten der Bundesrepublik vom Dezember 2005, Deutschland im Europaischen Vergleich , besitzen ca. 26% der in Deutschland lebenden auslandischen Bevoelkerung die turkische Staatsburgerschaft. Dieser Wert steht im europaischen Vergleich mit Abstand an vorderster Stelle. Aufgrund der weltweit hoechsten Zuwanderungsrate turkischer Immigranten zwischen 1950 und 2000, fokussiert sich die groesste turkische Minderheit der EU in Deutschland (vgl. Wehler in, APuZ vom 9. 8. 2004: 7). Daher koennte man vermuten, dass die bundesdeutsche Bevoelkerung zum Beispiel aus Angst vor UEberfremdung eine eher ablehnende Haltung gegenuber der Aufnahme der Turkei in die EU vertritt. Die jungsten Eurobarometer-Umfrageergebnisse scheinen dies zu bestatigen: 69% der Deutschen sind gegen einen turkischen EU-Beitritt (auf gesamt-europaischer Ebene sind es 48%), selbst wenn die Turkei alle Aufnahmekriterien erfullen wurde. Die Ergebnisse zeigen leider nicht, welche Begrundungen die Menschen anfuhren. Abzusehen ist lediglich, dass bei einem gegenwartigen Referendum starke Widerstande der EU-Burger gegen den Beitritt der Turkei entstehen wurden. Diese Ausarbeitung hat den Anspruch eine UEbersicht der identitatspolit
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europaische Union, Note: 1, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover (Institut fur Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Die EU-Mitgliedschaft der Turkei, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem 3. Oktober 2005 laufen die Beitrittsverhandlungen der Turkei mit der Europaischen Union. Obwohl alle Mitgliedsstaaten den bisherigen Stadien des Beitrittsprozesses zugestimmt haben, ist eine Aufnahme der Turkei bis heute umstritten. Da in den Wirtschaftswunderjahren nach 1950 viele turkische Gastarbeiter in die BRD kamen, ist der voraussichtliche Beitritt der Turkei vor allem in Deutschland von immenser innenpolitischer Bedeutung. Nach dem Bericht der Integrationsbeauftragten der Bundesrepublik vom Dezember 2005, Deutschland im Europaischen Vergleich , besitzen ca. 26% der in Deutschland lebenden auslandischen Bevoelkerung die turkische Staatsburgerschaft. Dieser Wert steht im europaischen Vergleich mit Abstand an vorderster Stelle. Aufgrund der weltweit hoechsten Zuwanderungsrate turkischer Immigranten zwischen 1950 und 2000, fokussiert sich die groesste turkische Minderheit der EU in Deutschland (vgl. Wehler in, APuZ vom 9. 8. 2004: 7). Daher koennte man vermuten, dass die bundesdeutsche Bevoelkerung zum Beispiel aus Angst vor UEberfremdung eine eher ablehnende Haltung gegenuber der Aufnahme der Turkei in die EU vertritt. Die jungsten Eurobarometer-Umfrageergebnisse scheinen dies zu bestatigen: 69% der Deutschen sind gegen einen turkischen EU-Beitritt (auf gesamt-europaischer Ebene sind es 48%), selbst wenn die Turkei alle Aufnahmekriterien erfullen wurde. Die Ergebnisse zeigen leider nicht, welche Begrundungen die Menschen anfuhren. Abzusehen ist lediglich, dass bei einem gegenwartigen Referendum starke Widerstande der EU-Burger gegen den Beitritt der Turkei entstehen wurden. Diese Ausarbeitung hat den Anspruch eine UEbersicht der identitatspolit