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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Humboldt-Universitat zu Berlin (Rehabilitationswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Entwicklungspsychologie bei verhaltensgestoerten Kindern, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die grundlegenden Annahmen der psychoanalytischen Entwicklungstheorie gehen fast ausschliesslich auf Sigmund Freud zuruck. Die Psychoanalyse, die um die Jahrhundertwende von Sigmund Freud begrundet wurde, stellt vor allem eine Lehre von bewussten und unbewussten psychischen Vorgangen dar wie Gefuhle, Wunsche, Traume und Denkprozesse. An entwicklungspsychologischen Problemen war Freud nicht primar interessiert, seine entwicklungspsychologischen Vorstellungen entstanden erst im Rahmen klinischer Fragestellungen. Er war nicht in erster Linie ein Entwicklungspsychologe, sondern ein Therapeut und Persoenlichkeitspsychologe, der die Zustande der Erwachsenenpersoenlichkeit verstehen wollte und so zur Entwicklungspsychologie kam. Er sah sich bei der Behandlung neurotischer Erwachsener dazu aufgefordert, bei seinen Patienten die Entwicklungsgeschichte bis in die fruhe Kindheit zuruckzuverfolgen, um die beobachteten psychischen Stoerungen zu verstehen. Zwangslaufig musste er sich auch mit der fruhkindlichen Sexualitat beschaftigen, denn neurotische Symptome waren fur ihn ein Ausdruck von inadaquater Verarbeitung sexueller Triebregungen. So erkannte er auch, dass die sexuelle Entwicklung nicht erst mit der Pubertat beginnt, sondern dass bereits in den ersten Lebensjahren bei Kindern sexuelle Regungen beobachtet werden koennen. Ausserdem erkannte er, dass die fruhkindliche Entwicklung fur die gesamte Persoenlichkeitsentwicklung eine herausragende Bedeutung hat. Im Laufe der ersten sechs Lebensjahre sind nach Freud alle Grundthemen des menschlichen Zusammenlebens, wie Liebe, Gehorsam, Besitz usw. angeklungen, und die erste Vereinigung aller Sexualtriebe ist bis dahin erfolgt. Die Richtung der weiteren P
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Humboldt-Universitat zu Berlin (Rehabilitationswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Entwicklungspsychologie bei verhaltensgestoerten Kindern, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die grundlegenden Annahmen der psychoanalytischen Entwicklungstheorie gehen fast ausschliesslich auf Sigmund Freud zuruck. Die Psychoanalyse, die um die Jahrhundertwende von Sigmund Freud begrundet wurde, stellt vor allem eine Lehre von bewussten und unbewussten psychischen Vorgangen dar wie Gefuhle, Wunsche, Traume und Denkprozesse. An entwicklungspsychologischen Problemen war Freud nicht primar interessiert, seine entwicklungspsychologischen Vorstellungen entstanden erst im Rahmen klinischer Fragestellungen. Er war nicht in erster Linie ein Entwicklungspsychologe, sondern ein Therapeut und Persoenlichkeitspsychologe, der die Zustande der Erwachsenenpersoenlichkeit verstehen wollte und so zur Entwicklungspsychologie kam. Er sah sich bei der Behandlung neurotischer Erwachsener dazu aufgefordert, bei seinen Patienten die Entwicklungsgeschichte bis in die fruhe Kindheit zuruckzuverfolgen, um die beobachteten psychischen Stoerungen zu verstehen. Zwangslaufig musste er sich auch mit der fruhkindlichen Sexualitat beschaftigen, denn neurotische Symptome waren fur ihn ein Ausdruck von inadaquater Verarbeitung sexueller Triebregungen. So erkannte er auch, dass die sexuelle Entwicklung nicht erst mit der Pubertat beginnt, sondern dass bereits in den ersten Lebensjahren bei Kindern sexuelle Regungen beobachtet werden koennen. Ausserdem erkannte er, dass die fruhkindliche Entwicklung fur die gesamte Persoenlichkeitsentwicklung eine herausragende Bedeutung hat. Im Laufe der ersten sechs Lebensjahre sind nach Freud alle Grundthemen des menschlichen Zusammenlebens, wie Liebe, Gehorsam, Besitz usw. angeklungen, und die erste Vereinigung aller Sexualtriebe ist bis dahin erfolgt. Die Richtung der weiteren P