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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Universitat zu Koeln, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das menschliche Innenleben entzieht sich einer konkreten, unmittelbaren Anschaulichkeit. Was im Kopf eines Menschen vor sich geht, welche inneren Konflikte er durchmacht, kommt nur bedingt hinter der physischen Fassade zum Vorschein. Zwar koennen teilweise emotionale Stimmungen und Bewusstseinsinhalte jemandem ins Gesicht geschrieben stehen oder auch anderweitig in der Koerpersprache und in Verhaltensweisen andeutungsweise zum Ausdruck kommen, aber hauptsachlich und moeglichst differenziert lassen sich Gedankengange, Assoziationen, Gefuhle und Erinnerungen nur dadurch vermitteln, indem man sie in Worte zu fassen versucht. Die Versprachlichung innerer Vorgange wiederum setzt eine gewisse Selbstkenntnis voraus - bzw. eine Kenntnis des Mitmenschen, dessen Psyche man zu analysieren gedenkt. Weiterhin erfordert sie eine gewisse Artikulationsfahigkeit sowie das persoenliche Interesse an einer ehrlichen Wiedergabe. Welche vielfaltigen Moeglichkeiten dagegen das Theater besitzt, um subjektives Erleben anschaulich vorzufuhren, beweist der grosse amerikanische Dramatiker Arthur Miller (*1915, +2005) in seinen Dramenwerken. Als Beispiele bieten sich vier seiner Buhnenstucke an, die sich aufgrund ihrer thematischen bzw. formalen Verwandtschaft besonders gut vergleichen lassen. Dazu gehoeren das realistisch-analytische Stuck All my Sons, mit dem Miller 1947 seinen ersten Buhnenerfolg verzeichnete, die beiden Bewusstseinsdramen Death of a Salesman und After the Fall, und nicht zuletzt The Price, mit dem Miller 1968 wieder ein realistisches Drama auf die Buhne brachte. Wahrend All my Sons innerhalb der Konventionen des Realismus nur indirekt auf Bewusstseinsprozesse eingehen kann, ist das spatere realistische Stuck mit hohem Symbolgehalt bereichert, durch den innere Vorgange auch assoziativ verdeutlicht werden. Die Bewuss
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Anglistik - Literatur, Note: 1,3, Universitat zu Koeln, 52 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das menschliche Innenleben entzieht sich einer konkreten, unmittelbaren Anschaulichkeit. Was im Kopf eines Menschen vor sich geht, welche inneren Konflikte er durchmacht, kommt nur bedingt hinter der physischen Fassade zum Vorschein. Zwar koennen teilweise emotionale Stimmungen und Bewusstseinsinhalte jemandem ins Gesicht geschrieben stehen oder auch anderweitig in der Koerpersprache und in Verhaltensweisen andeutungsweise zum Ausdruck kommen, aber hauptsachlich und moeglichst differenziert lassen sich Gedankengange, Assoziationen, Gefuhle und Erinnerungen nur dadurch vermitteln, indem man sie in Worte zu fassen versucht. Die Versprachlichung innerer Vorgange wiederum setzt eine gewisse Selbstkenntnis voraus - bzw. eine Kenntnis des Mitmenschen, dessen Psyche man zu analysieren gedenkt. Weiterhin erfordert sie eine gewisse Artikulationsfahigkeit sowie das persoenliche Interesse an einer ehrlichen Wiedergabe. Welche vielfaltigen Moeglichkeiten dagegen das Theater besitzt, um subjektives Erleben anschaulich vorzufuhren, beweist der grosse amerikanische Dramatiker Arthur Miller (*1915, +2005) in seinen Dramenwerken. Als Beispiele bieten sich vier seiner Buhnenstucke an, die sich aufgrund ihrer thematischen bzw. formalen Verwandtschaft besonders gut vergleichen lassen. Dazu gehoeren das realistisch-analytische Stuck All my Sons, mit dem Miller 1947 seinen ersten Buhnenerfolg verzeichnete, die beiden Bewusstseinsdramen Death of a Salesman und After the Fall, und nicht zuletzt The Price, mit dem Miller 1968 wieder ein realistisches Drama auf die Buhne brachte. Wahrend All my Sons innerhalb der Konventionen des Realismus nur indirekt auf Bewusstseinsprozesse eingehen kann, ist das spatere realistische Stuck mit hohem Symbolgehalt bereichert, durch den innere Vorgange auch assoziativ verdeutlicht werden. Die Bewuss