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Die deutsche Vereinigung im Jahr 1990 fuhrte in den neuen Bundeslandern zu enormen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Umwalzungsprozessen. Besonders die ostdeutschen Frauen erlebten nach der Wende haufig einen schmerzhaften Bruch mit ihren alten Leitbildern und die Zerstorung ihrer DDR-typischen Lebenswelten. Die Studie zielt darauf ab, die spezifische Betroffenheit der thuringischen Frauen zwischen 1990 und 1993 anhand der Lebensbereiche Arbeit, Familie und Haushalt sowie Politik und Gesellschaft zu analysieren. Dabei werden die Ebenen der objektiven Lebensbedingungen, der gesellschaftspolitischen Dimension sowie der Einstellungen und des subjektiven Wohlbefindens daraufhin untersucht, ob und wie sie zueinander im Verhaltnis stehen. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass das Problem der Arbeitslosigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von hoher Bedeutung fur das Selbstwertgefuhl der Thuringerinnen ist. Obwohl die objektive wirtschaftliche Lage fur die meisten der befragten Frauen nach der Wende besser geworden ist, ist ihr Bild vom politischen System der Bundesrepublik eher negativ. Es wird deutlich, dass die objektiven und gesellschaftspolitischen Lebensbedingungen in den neuen Bundeslandern kunftig weiter dahingehend entwickelt werden mussen, dass mehr Arbeitsplatz- und mehr Sozialsicherheit das subjektive Wohlbefinden der Frauen stabilisieren.
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Die deutsche Vereinigung im Jahr 1990 fuhrte in den neuen Bundeslandern zu enormen gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Umwalzungsprozessen. Besonders die ostdeutschen Frauen erlebten nach der Wende haufig einen schmerzhaften Bruch mit ihren alten Leitbildern und die Zerstorung ihrer DDR-typischen Lebenswelten. Die Studie zielt darauf ab, die spezifische Betroffenheit der thuringischen Frauen zwischen 1990 und 1993 anhand der Lebensbereiche Arbeit, Familie und Haushalt sowie Politik und Gesellschaft zu analysieren. Dabei werden die Ebenen der objektiven Lebensbedingungen, der gesellschaftspolitischen Dimension sowie der Einstellungen und des subjektiven Wohlbefindens daraufhin untersucht, ob und wie sie zueinander im Verhaltnis stehen. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass das Problem der Arbeitslosigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie von hoher Bedeutung fur das Selbstwertgefuhl der Thuringerinnen ist. Obwohl die objektive wirtschaftliche Lage fur die meisten der befragten Frauen nach der Wende besser geworden ist, ist ihr Bild vom politischen System der Bundesrepublik eher negativ. Es wird deutlich, dass die objektiven und gesellschaftspolitischen Lebensbedingungen in den neuen Bundeslandern kunftig weiter dahingehend entwickelt werden mussen, dass mehr Arbeitsplatz- und mehr Sozialsicherheit das subjektive Wohlbefinden der Frauen stabilisieren.