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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
1.1 Problemstellung Der groBe Bedarf an Mineralstoffen im StraBenbau veranlaBte schon vor Jahrzehnten die Stahlindustrie, ihre prozeBbedingt in groBen Mengen anfallenden Nebenprodukte, wie die Hochofen- stuckschlacken im StraBenbau unterzubringen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, daB die Verwendung solcher Stoffe im StraBenbau einen erheblichen Beitrag zur Losung von Entsor- gungsproblemen, zur Entlastung der Umwelt und zur Sicherheit der Rohstoffbasis zu leisten vermag. Da das Rohmaterial fur Brechanlagen im Vergleich zu Felsgestein erheblich geringere Korndurchmesser aufweist und die Transportwege d s Materials zur Verwendungsstelle infolge der Lage der Huttenwerke im Ballungsgebiet an Rhein und Ruhr kurz sind, kann auch mit einer Energieersparnis gerechnet werden. Bei der Stahlherstellung aus phosphorarmem Roheisen im Sauer- stoffaufblaskonverter nach dem Linz-Donawitz-Verfahren fallen Stahlwerksschlacken an, die entsprechend dem Stahlherstellungs- verfahren LD-Schlacken benannt werden. Einen Schwerpunkt fur die Anwendung des LD-Verfahrens bilden hier die Huttenwerke an Rhein und Ruhr, so daB auf das Land Nordrhein-Westfalen der wesentliche Teil der in der Bundesrepublik Deutschland an- fallenden LD-Schlacken entfallt. Von betriebs- und volkswirt- schaftlichem Interesse ist es darum bei der derzeitigen Lage der Stahlindustrie im Ruhrgebiet, die hier anfallenden LD- Schlacken einer moglichst wirtschaftlichen Wiederverwendung zufuhren zu konnen /1/. Umfangreiche Laboruntersuchungen zeigten bisher, daB die LD- schlacken weitgehend gleichrangig den Natursteinen sind. Ent- scheidend fur die Eignung eines Mineralstoffs ist jedoch in jedem Fall die Bewahrung unter praktischen Bedingungen. In dieser Richtung wurden auch seit einigen Jahren erhebliche Forschungsanstrengungen unternommen /2, 3/.
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1.1 Problemstellung Der groBe Bedarf an Mineralstoffen im StraBenbau veranlaBte schon vor Jahrzehnten die Stahlindustrie, ihre prozeBbedingt in groBen Mengen anfallenden Nebenprodukte, wie die Hochofen- stuckschlacken im StraBenbau unterzubringen. Es kann kein Zweifel daran bestehen, daB die Verwendung solcher Stoffe im StraBenbau einen erheblichen Beitrag zur Losung von Entsor- gungsproblemen, zur Entlastung der Umwelt und zur Sicherheit der Rohstoffbasis zu leisten vermag. Da das Rohmaterial fur Brechanlagen im Vergleich zu Felsgestein erheblich geringere Korndurchmesser aufweist und die Transportwege d s Materials zur Verwendungsstelle infolge der Lage der Huttenwerke im Ballungsgebiet an Rhein und Ruhr kurz sind, kann auch mit einer Energieersparnis gerechnet werden. Bei der Stahlherstellung aus phosphorarmem Roheisen im Sauer- stoffaufblaskonverter nach dem Linz-Donawitz-Verfahren fallen Stahlwerksschlacken an, die entsprechend dem Stahlherstellungs- verfahren LD-Schlacken benannt werden. Einen Schwerpunkt fur die Anwendung des LD-Verfahrens bilden hier die Huttenwerke an Rhein und Ruhr, so daB auf das Land Nordrhein-Westfalen der wesentliche Teil der in der Bundesrepublik Deutschland an- fallenden LD-Schlacken entfallt. Von betriebs- und volkswirt- schaftlichem Interesse ist es darum bei der derzeitigen Lage der Stahlindustrie im Ruhrgebiet, die hier anfallenden LD- Schlacken einer moglichst wirtschaftlichen Wiederverwendung zufuhren zu konnen /1/. Umfangreiche Laboruntersuchungen zeigten bisher, daB die LD- schlacken weitgehend gleichrangig den Natursteinen sind. Ent- scheidend fur die Eignung eines Mineralstoffs ist jedoch in jedem Fall die Bewahrung unter praktischen Bedingungen. In dieser Richtung wurden auch seit einigen Jahren erhebliche Forschungsanstrengungen unternommen /2, 3/.