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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Der fundamentale Transformationsprozess des Strafsystems zwischen 1750 und 1850 machte die Strafanstalt zum Zentrum des staatlichen Strafvollzugs. Mit ihrer Hilfe hofften die Zeitgenossen, den Delinquenten in einen nutzlichen Staatsburger umschaffen zu koennen. Doch welches Design musste diese Institution haben? Mit welchen Techniken war die Besserung des Delinquenten zu erreichen? Und wie sollte diese neue Straftechnologie in das bestehende Anstaltssystem implementiert werden? Die Geburt des Gefangnisses war ein langwieriger Erfindungsprozess, der sich uber drei Generationen hinzog. Thomas Nutz zeichnet nach, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ein spezifischer Diskurs uber die Reform der Haftanstalten formierte und ein internationales Fachwissen herausbildete. Eine Entwicklung, die schliesslich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Entstehung einer eigenstandigen Disziplin der Gefangniskunde mundete. Am Beispiel Preussens demonstriert der Autor, wie eng die staatlichen Burokratien bei der Durchfuhrung der Reformen des Vollzugswesens mit den gefangniskundlichen Experten zusammenarbeiteten.
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Der fundamentale Transformationsprozess des Strafsystems zwischen 1750 und 1850 machte die Strafanstalt zum Zentrum des staatlichen Strafvollzugs. Mit ihrer Hilfe hofften die Zeitgenossen, den Delinquenten in einen nutzlichen Staatsburger umschaffen zu koennen. Doch welches Design musste diese Institution haben? Mit welchen Techniken war die Besserung des Delinquenten zu erreichen? Und wie sollte diese neue Straftechnologie in das bestehende Anstaltssystem implementiert werden? Die Geburt des Gefangnisses war ein langwieriger Erfindungsprozess, der sich uber drei Generationen hinzog. Thomas Nutz zeichnet nach, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ein spezifischer Diskurs uber die Reform der Haftanstalten formierte und ein internationales Fachwissen herausbildete. Eine Entwicklung, die schliesslich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Entstehung einer eigenstandigen Disziplin der Gefangniskunde mundete. Am Beispiel Preussens demonstriert der Autor, wie eng die staatlichen Burokratien bei der Durchfuhrung der Reformen des Vollzugswesens mit den gefangniskundlichen Experten zusammenarbeiteten.