Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Mit der systematisch angelegten Untersuchung der Beglaubigung des Erzahlten im spathoefischen und fruhneuzeitlichen Roman leistet die Studie einen Beitrag zum Dichtungsverstandnis der deutschsprachigen Literatur in Mittelalter und Fruher Neuzeit. Anschliessend an ein Grundlagenkapitel zur Beglaubigung in der fruh- und hochmittelalterlichen Epik werden Weiterfuhrung und Modifzierung der Vorlagenberufung als massgeblicher Beglaubigungsstrategie sowie ihre Kombination mit anderen Beglaubigungsargumenten vom 13. bis 15. Jahrhundert analysiert. Neu zu perspektivieren ist vor dem Hintergrund der Ergebnisse die Frage nach und die Diskussion uber die Fiktionalitat vormoderner Literatur. In den Prosaromanen wird die Vorlagenberufung durch neue Beglaubigungsstrategien zunachst in den Hintergrund gedrangt und schliesslich ganz abgeloest. Dabei wird auch eine Veranderung des Wahrheitsbegriffs deutlich: der bis dahin dominierende faktische Wahrheitsbegriff wird durch den Aspekt des Erfahrungswissens zunachst modifiziert, dann ersetzt. Dabei ergeben sich Freiraume zur Reflexion uber Fiktionalitat.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Mit der systematisch angelegten Untersuchung der Beglaubigung des Erzahlten im spathoefischen und fruhneuzeitlichen Roman leistet die Studie einen Beitrag zum Dichtungsverstandnis der deutschsprachigen Literatur in Mittelalter und Fruher Neuzeit. Anschliessend an ein Grundlagenkapitel zur Beglaubigung in der fruh- und hochmittelalterlichen Epik werden Weiterfuhrung und Modifzierung der Vorlagenberufung als massgeblicher Beglaubigungsstrategie sowie ihre Kombination mit anderen Beglaubigungsargumenten vom 13. bis 15. Jahrhundert analysiert. Neu zu perspektivieren ist vor dem Hintergrund der Ergebnisse die Frage nach und die Diskussion uber die Fiktionalitat vormoderner Literatur. In den Prosaromanen wird die Vorlagenberufung durch neue Beglaubigungsstrategien zunachst in den Hintergrund gedrangt und schliesslich ganz abgeloest. Dabei wird auch eine Veranderung des Wahrheitsbegriffs deutlich: der bis dahin dominierende faktische Wahrheitsbegriff wird durch den Aspekt des Erfahrungswissens zunachst modifiziert, dann ersetzt. Dabei ergeben sich Freiraume zur Reflexion uber Fiktionalitat.