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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
as ist EVA? Als Massstab fur die Performancemessu. g gehoert EVA W seit mehr als 200 Jahren zum Instrumentarium der Okonomen und Manager. In seiner Grundform steht EVA fur die Ermittlung des Resi- dualeinkommens oder auch: der wirtschaftlichen Wertschoepfung (Eco- nomic Value Added). Dabei wird berucksichtigt, dass die Rendite fur die Investoren hoch genug sein muss, um ihr Risiko auszugleichen. Das Resi- dualeinkommen ist null, wenn der Betriebsgewinn nur gerade genauso- gross ist wie die erwartete Rendite, die das Risiko einschliesst. Diese erwar- tete Rendite entspricht den Kapitalkosten auf Fremd- und Eigenkapital. Im Gegensatz dazu steht die Gewinnbewertung des Bilanzbuchhalters. Der stellt zwar auch ein Residualeinkommen fest, subtrahiert aber eine erwartete Rendite nur bei vorrangigen Wertpapieren, namlich die Zinsen fur Fremdkapital und die Dividenden fur Vorzugsaktien. Beim Residual- einkommen des Bilanzbuchhalters, auch bekannt als Nettoeinkommen nach Steuern, geht man davon aus, dass das Vermoegen der Aktionare nichts kostet, also umsonst zur Verfugung gestellt wird, denn eine Belastung fur das Eigenkapital erfolgt nicht. Manche rechtfertigen dies, indem sie argumentieren, dass der gesamte Reingewinn den Aktionaren zuzuschreiben ist und nur sie alleine feststellen koennen, was fur sie als Eigentumer eine angemessene Rendite ist. Kritisch wird es, wenn diese Form der Performancemessung zum Beispiel dazu benutzt wird, neue Investitionsmaglichkeiten zu beurteilen, uber Fusionen und Akquisitionen zu entscheiden, oder wenn gar die variable Vergutung an die Performance gekoppelt ist. Werden die Kapitalkosten zu niedrig angesetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Manager fur Investitionen zuviel bezahlen. Das Gleiche gilt auch fur Incentives.
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as ist EVA? Als Massstab fur die Performancemessu. g gehoert EVA W seit mehr als 200 Jahren zum Instrumentarium der Okonomen und Manager. In seiner Grundform steht EVA fur die Ermittlung des Resi- dualeinkommens oder auch: der wirtschaftlichen Wertschoepfung (Eco- nomic Value Added). Dabei wird berucksichtigt, dass die Rendite fur die Investoren hoch genug sein muss, um ihr Risiko auszugleichen. Das Resi- dualeinkommen ist null, wenn der Betriebsgewinn nur gerade genauso- gross ist wie die erwartete Rendite, die das Risiko einschliesst. Diese erwar- tete Rendite entspricht den Kapitalkosten auf Fremd- und Eigenkapital. Im Gegensatz dazu steht die Gewinnbewertung des Bilanzbuchhalters. Der stellt zwar auch ein Residualeinkommen fest, subtrahiert aber eine erwartete Rendite nur bei vorrangigen Wertpapieren, namlich die Zinsen fur Fremdkapital und die Dividenden fur Vorzugsaktien. Beim Residual- einkommen des Bilanzbuchhalters, auch bekannt als Nettoeinkommen nach Steuern, geht man davon aus, dass das Vermoegen der Aktionare nichts kostet, also umsonst zur Verfugung gestellt wird, denn eine Belastung fur das Eigenkapital erfolgt nicht. Manche rechtfertigen dies, indem sie argumentieren, dass der gesamte Reingewinn den Aktionaren zuzuschreiben ist und nur sie alleine feststellen koennen, was fur sie als Eigentumer eine angemessene Rendite ist. Kritisch wird es, wenn diese Form der Performancemessung zum Beispiel dazu benutzt wird, neue Investitionsmaglichkeiten zu beurteilen, uber Fusionen und Akquisitionen zu entscheiden, oder wenn gar die variable Vergutung an die Performance gekoppelt ist. Werden die Kapitalkosten zu niedrig angesetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Manager fur Investitionen zuviel bezahlen. Das Gleiche gilt auch fur Incentives.