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Privatheit wider Willen?: Verhinderung informationeller Preisgabe im Internet nach deutschem und US-amerikanischem Verfassungsrecht
Paperback

Privatheit wider Willen?: Verhinderung informationeller Preisgabe im Internet nach deutschem und US-amerikanischem Verfassungsrecht

$381.99
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Internetnutzer geben vielfaltige eigene Daten im Internet preis. Angesichts zahlreicher Gefahren einer solchen informationellen Preisgabe kann gerade bei besonders sensiblen Daten oder wenig selbstbestimmten Preisgabesituationen ein rechtspolitisches Bedurfnis bestehen, Nutzern Privatheit wider Willen aufzuerlegen. Soweit damit in Nutzerrechte und Rechte der verantwortlichen Stellen eingegriffen wird, bedarf dies in Deutschland und den USA der verfassungsrechtlichen Rechtfertigung. Verfassungsdogmatisch verkurzt und an der tatsachlichen Bedrohungslage vorbeigehend ware es, informationelle Preisgabe nur um des Schutzes der selbstbestimmt Preisgebenden willen zu verhindern. Stattdessen zeigt die Autorin einen rechtspolitischen Weg auf, einer Preisgabe dann entgegenzuwirken, wenn von ihr gravierende Bedrohungen ausgehen. In allen anderen Fallen muss der freiheitlich-demokratische Staat darauf vertrauen, dass selbstbestimmt handelnde Burger ihre Freiheiten ohne staatliche Einflussnahme eigenverantwortlich nutzen koennen. Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung fur Recht und Informatik 2015 und dem Wissenschaftspreis der Universitat Passau 2016 ausgezeichnet.

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Format
Paperback
Publisher
JCB Mohr (Paul Siebeck)
Country
Germany
Date
24 November 2015
Pages
303
ISBN
9783161541582

Internetnutzer geben vielfaltige eigene Daten im Internet preis. Angesichts zahlreicher Gefahren einer solchen informationellen Preisgabe kann gerade bei besonders sensiblen Daten oder wenig selbstbestimmten Preisgabesituationen ein rechtspolitisches Bedurfnis bestehen, Nutzern Privatheit wider Willen aufzuerlegen. Soweit damit in Nutzerrechte und Rechte der verantwortlichen Stellen eingegriffen wird, bedarf dies in Deutschland und den USA der verfassungsrechtlichen Rechtfertigung. Verfassungsdogmatisch verkurzt und an der tatsachlichen Bedrohungslage vorbeigehend ware es, informationelle Preisgabe nur um des Schutzes der selbstbestimmt Preisgebenden willen zu verhindern. Stattdessen zeigt die Autorin einen rechtspolitischen Weg auf, einer Preisgabe dann entgegenzuwirken, wenn von ihr gravierende Bedrohungen ausgehen. In allen anderen Fallen muss der freiheitlich-demokratische Staat darauf vertrauen, dass selbstbestimmt handelnde Burger ihre Freiheiten ohne staatliche Einflussnahme eigenverantwortlich nutzen koennen. Die Arbeit wurde mit dem Wissenschaftspreis der Deutschen Stiftung fur Recht und Informatik 2015 und dem Wissenschaftspreis der Universitat Passau 2016 ausgezeichnet.

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Publisher
JCB Mohr (Paul Siebeck)
Country
Germany
Date
24 November 2015
Pages
303
ISBN
9783161541582