Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Das Revisionsrecht unterliegt seit Jahrzehnten einem erheblichen Wandel; seine Formenstrenge scheint in Aufloesung begriffen. Von diesen tiefgreifenden Veranderungen ist das von den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs entwickelte Verbot der Rekonstruktion der Hauptverhandlung weithin unberuhrt geblieben. Den Revisionsgerichten ist es danach versagt, zur Nachprufung von Verfahrensrugen mundlichen Prozessstoff der tatrichterlichen Hauptverhandlung im Wege des revisionsgerichtlichen Freibeweises zu rekonstruieren. Diese Rechtsprechung begegnet von jeher Kritik, zumal es an einer tragfahigen Begrundung fur das Rekonstruktionsverbot fehlt. Nach einer Bestandsaufnahme und Analyse der Rechtsprechung sowie der im Schrifttum vertretenen Auffassungen zum Rekonstruktionsverbot unterzieht Louisa Bartel die bisherigen Begrundungsansatze einer kritischen UEberprufung. Vor dem Hintergrund des Kontrollprogramms der Verfahrensruge und mit Blick auf das verfassungsrechtlich verburgte Prinzip effektiven Rechtsschutzes zeigt sie Tragfahigkeit und Grenzen des Rekonstruktionsverbots auf.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Das Revisionsrecht unterliegt seit Jahrzehnten einem erheblichen Wandel; seine Formenstrenge scheint in Aufloesung begriffen. Von diesen tiefgreifenden Veranderungen ist das von den Strafsenaten des Bundesgerichtshofs entwickelte Verbot der Rekonstruktion der Hauptverhandlung weithin unberuhrt geblieben. Den Revisionsgerichten ist es danach versagt, zur Nachprufung von Verfahrensrugen mundlichen Prozessstoff der tatrichterlichen Hauptverhandlung im Wege des revisionsgerichtlichen Freibeweises zu rekonstruieren. Diese Rechtsprechung begegnet von jeher Kritik, zumal es an einer tragfahigen Begrundung fur das Rekonstruktionsverbot fehlt. Nach einer Bestandsaufnahme und Analyse der Rechtsprechung sowie der im Schrifttum vertretenen Auffassungen zum Rekonstruktionsverbot unterzieht Louisa Bartel die bisherigen Begrundungsansatze einer kritischen UEberprufung. Vor dem Hintergrund des Kontrollprogramms der Verfahrensruge und mit Blick auf das verfassungsrechtlich verburgte Prinzip effektiven Rechtsschutzes zeigt sie Tragfahigkeit und Grenzen des Rekonstruktionsverbots auf.