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Rechtsberatung: Das Rechtsberatungswesen von 1919-1945 und die Entstehung des Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes von 1935
Paperback

Rechtsberatung: Das Rechtsberatungswesen von 1919-1945 und die Entstehung des Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes von 1935

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Simone Rucker gibt einen Gesamtuberblick uber die Geschichte des Rechtsberatungswesens in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, der in der Entstehungsgeschichte des sogenannten Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes vom 13.12.1935 kulminiert. Angesichts der sich verandernden politischen Systeme analysiert sie die wirtschaftlichen, interessenpolitischen und allgemeinpolitischen Voraussetzungen des damaligen Rechtsberatungswesens. Ausgehend vom Nebeneinander anwaltlicher und nichtanwaltlicher Rechtsberatungsangebote untersucht sie die historische Entwicklung der verschiedenen Berufsstande und deren rechtlicher Grundlagen. Dabei geht sie der Frage nach, welche Bedeutung die verschiedenen nichtanwaltlichen Rechtsberatungsangebote von Einzelpersonen und Organisationen fur die Versorgung der Bevoelkerung mit Rechtsrat hatten, und in welchem Umfang und mit welchen Motiven die Regierungen der Weimarer Republik und die nationalsozialistische Regierung in die Reglementierung der nichtanwaltlichen Rechtsberatung eingriffen. Mit Blick auf die Anwaltschaft eroertert sie die standesinterne Diskussion um die laienhafte Beraterkonkurrenz und die entsprechende Interessenpolitik der Anwaltschaft bis 1945. Mit der Untersuchung der Entstehung des Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes von 1935, auf dem das bis heute geltende Rechtsberatungsgesetz im Wesentlichen beruht, schliesst die Autorin an die aktuelle Diskussion um die Neuordnung des Rechtsberatungswesens aus rechtshistorischer Perspektive an. Im Zuge der schon seit Jahren bestehenden Diskussion um die Notwendigkeit der Abloesung des Rechtsberatungsgesetzes spielt dessen nationalsozialistische Herkunft immer wieder eine Rolle.

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Format
Paperback
Publisher
JCB Mohr (Paul Siebeck)
Country
Germany
Date
10 December 2007
Pages
537
ISBN
9783161493393

Simone Rucker gibt einen Gesamtuberblick uber die Geschichte des Rechtsberatungswesens in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, der in der Entstehungsgeschichte des sogenannten Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes vom 13.12.1935 kulminiert. Angesichts der sich verandernden politischen Systeme analysiert sie die wirtschaftlichen, interessenpolitischen und allgemeinpolitischen Voraussetzungen des damaligen Rechtsberatungswesens. Ausgehend vom Nebeneinander anwaltlicher und nichtanwaltlicher Rechtsberatungsangebote untersucht sie die historische Entwicklung der verschiedenen Berufsstande und deren rechtlicher Grundlagen. Dabei geht sie der Frage nach, welche Bedeutung die verschiedenen nichtanwaltlichen Rechtsberatungsangebote von Einzelpersonen und Organisationen fur die Versorgung der Bevoelkerung mit Rechtsrat hatten, und in welchem Umfang und mit welchen Motiven die Regierungen der Weimarer Republik und die nationalsozialistische Regierung in die Reglementierung der nichtanwaltlichen Rechtsberatung eingriffen. Mit Blick auf die Anwaltschaft eroertert sie die standesinterne Diskussion um die laienhafte Beraterkonkurrenz und die entsprechende Interessenpolitik der Anwaltschaft bis 1945. Mit der Untersuchung der Entstehung des Rechtsberatungsmissbrauchsgesetzes von 1935, auf dem das bis heute geltende Rechtsberatungsgesetz im Wesentlichen beruht, schliesst die Autorin an die aktuelle Diskussion um die Neuordnung des Rechtsberatungswesens aus rechtshistorischer Perspektive an. Im Zuge der schon seit Jahren bestehenden Diskussion um die Notwendigkeit der Abloesung des Rechtsberatungsgesetzes spielt dessen nationalsozialistische Herkunft immer wieder eine Rolle.

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JCB Mohr (Paul Siebeck)
Country
Germany
Date
10 December 2007
Pages
537
ISBN
9783161493393