Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Das deutsche und das US-amerikanische Strafverfahren liegen in dogmatischer Hinsicht weit auseinander. Dies fuhrt zu dem Schluss, dass auch die Praxis von Strafverfahren in Deutschland und den USA verschieden ist und zu unterschiedlichen Ergebnissen fuhrt. Beide Rechtsordnungen haben jedoch mit vergleichbaren Problemen wie Massenkriminalitat einerseits und schwerer Kriminalitat andererseits zu kampfen. So entstehen in beiden Staaten an das jeweilige Strafjustizsystem gerichtete Regelungsbedurfnisse. Dadurch bedingt haben sich fur den Bereich der Massenkriminalitat Effizienz- und Erledigungsstrategien herausgebildet, wohingegen Strafverfahren aus dem Bereich der schweren Kriminalitat materielle Gerechtigkeitsvorstellungen ausloesen. Diese Strategien und Vorstellungen werden dauerhafte Bestandteile der Praxis des Verfahrens und verursachen Modifikationen des deutschen und des amerikanischen Strafprozesses. Gerson Trug untersucht diese Modifikationen und weist Parallelen in der Praxis des deutschen und des US-amerikanischen Strafverfahrens nach. Unter dem Blickwinkel der Wahrheitserforschung, die beide Verfahrensordnungen fur sich als Ziel reklamieren, uberpruft er zunachst, ob es im Bereich der Verfolgung von Massenkriminalitat Konvergenzen hinsichtlich der Anwendung des Opportunitatsprinzips gibt. Anschliessend wird untersucht, ob die Praxis der sogenannten Verstandigungen vergleichbar ist und schliesslich geht es um Konvergenzen im Bereich der Verfolgung von schwerer Kriminalitat durch Darlegung der Praxis des Beweisrechts.
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Das deutsche und das US-amerikanische Strafverfahren liegen in dogmatischer Hinsicht weit auseinander. Dies fuhrt zu dem Schluss, dass auch die Praxis von Strafverfahren in Deutschland und den USA verschieden ist und zu unterschiedlichen Ergebnissen fuhrt. Beide Rechtsordnungen haben jedoch mit vergleichbaren Problemen wie Massenkriminalitat einerseits und schwerer Kriminalitat andererseits zu kampfen. So entstehen in beiden Staaten an das jeweilige Strafjustizsystem gerichtete Regelungsbedurfnisse. Dadurch bedingt haben sich fur den Bereich der Massenkriminalitat Effizienz- und Erledigungsstrategien herausgebildet, wohingegen Strafverfahren aus dem Bereich der schweren Kriminalitat materielle Gerechtigkeitsvorstellungen ausloesen. Diese Strategien und Vorstellungen werden dauerhafte Bestandteile der Praxis des Verfahrens und verursachen Modifikationen des deutschen und des amerikanischen Strafprozesses. Gerson Trug untersucht diese Modifikationen und weist Parallelen in der Praxis des deutschen und des US-amerikanischen Strafverfahrens nach. Unter dem Blickwinkel der Wahrheitserforschung, die beide Verfahrensordnungen fur sich als Ziel reklamieren, uberpruft er zunachst, ob es im Bereich der Verfolgung von Massenkriminalitat Konvergenzen hinsichtlich der Anwendung des Opportunitatsprinzips gibt. Anschliessend wird untersucht, ob die Praxis der sogenannten Verstandigungen vergleichbar ist und schliesslich geht es um Konvergenzen im Bereich der Verfolgung von schwerer Kriminalitat durch Darlegung der Praxis des Beweisrechts.