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This title is printed to order. This book may have been self-published. If so, we cannot guarantee the quality of the content. In the main most books will have gone through the editing process however some may not. We therefore suggest that you be aware of this before ordering this book. If in doubt check either the author or publisher’s details as we are unable to accept any returns unless they are faulty. Please contact us if you have any questions.
Immer wieder hegten Laien oder Weltkleriker im Fruhen Mittelalter den Wunsch, im Kloster zu wohnen, ohne das monastische Versprechen abzulegen, womit sie zu Grenzgangern zwischen den religioesen Standen des Mittelalters wurden. Gesine Jordan untersucht vergleichend die Motive und individuellen Handlungsraume dieser weltlichen Wohngaste in den Kloestern St. Gallen und Redon. Laien und Kleriker, die sich aus der Welt zuruckzogen und erklarten, sie wollten als Wohngaste der Moenche nichts als Nahrung und Kleidung beanspruchen, wahlten einen Weg der religioesen Konversion, der nicht uber die benediktinische Profess fuhrte. In Alemannien wie in der Bretagne bedeutete jedoch der dauerhafte Aufenthalt an einem heiligen Ort ein Privileg, das nicht allein aufgrund einer Guterschenkung, sondern auch aufgrund eines bestimmten sozialen Ranges gewahrt wurde. Auf unterschiedliche und doch in vielem gleichartige Weise verwirklichten die Wohngaste individuelle Annaherungen an die monastische Lebensform und verbanden sich so den Moenchsgemeinschaften noch enger, als es etwa im Rahmen von Gebetsgemeinschaft und Stiftungen moeglich war. Aus dem Inhalt:
I. Einfuhrung
II. Grundlagen des Vergleichs
III. Wohngaste im Kloster St. Gallen
1. Das Kloster St. Gallen im 8. und 9. Jahrhundert
2. Das Kloster und seine Urkunden
3. Wer waren die Wohngaste?
4. Motive der Tradenten in St. Gallen
IV. Wohngaste im Kloster Redon
1. Eine Klostergrundung in der Bretagne des 9. Jahrhunderts
2. Das Kloster und seine Urkunden
3. Wer waren die Laien, Priester und Moenche?
4. Diplomatik und soziale Praxis. victus et vestitus in Redon
5. Motive der Tradenten in Redon
V. Vergleichende Schlussfolgerungen
1. UEbereinstimmungen, trugerische und wirkliche AEhnlichkeiten
2. Unterschiede in der sozialen Praxis
VI. Resumee
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Immer wieder hegten Laien oder Weltkleriker im Fruhen Mittelalter den Wunsch, im Kloster zu wohnen, ohne das monastische Versprechen abzulegen, womit sie zu Grenzgangern zwischen den religioesen Standen des Mittelalters wurden. Gesine Jordan untersucht vergleichend die Motive und individuellen Handlungsraume dieser weltlichen Wohngaste in den Kloestern St. Gallen und Redon. Laien und Kleriker, die sich aus der Welt zuruckzogen und erklarten, sie wollten als Wohngaste der Moenche nichts als Nahrung und Kleidung beanspruchen, wahlten einen Weg der religioesen Konversion, der nicht uber die benediktinische Profess fuhrte. In Alemannien wie in der Bretagne bedeutete jedoch der dauerhafte Aufenthalt an einem heiligen Ort ein Privileg, das nicht allein aufgrund einer Guterschenkung, sondern auch aufgrund eines bestimmten sozialen Ranges gewahrt wurde. Auf unterschiedliche und doch in vielem gleichartige Weise verwirklichten die Wohngaste individuelle Annaherungen an die monastische Lebensform und verbanden sich so den Moenchsgemeinschaften noch enger, als es etwa im Rahmen von Gebetsgemeinschaft und Stiftungen moeglich war. Aus dem Inhalt:
I. Einfuhrung
II. Grundlagen des Vergleichs
III. Wohngaste im Kloster St. Gallen
1. Das Kloster St. Gallen im 8. und 9. Jahrhundert
2. Das Kloster und seine Urkunden
3. Wer waren die Wohngaste?
4. Motive der Tradenten in St. Gallen
IV. Wohngaste im Kloster Redon
1. Eine Klostergrundung in der Bretagne des 9. Jahrhunderts
2. Das Kloster und seine Urkunden
3. Wer waren die Laien, Priester und Moenche?
4. Diplomatik und soziale Praxis. victus et vestitus in Redon
5. Motive der Tradenten in Redon
V. Vergleichende Schlussfolgerungen
1. UEbereinstimmungen, trugerische und wirkliche AEhnlichkeiten
2. Unterschiede in der sozialen Praxis
VI. Resumee