Readings Newsletter
Become a Readings Member to make your shopping experience even easier.
Sign in or sign up for free!
You’re not far away from qualifying for FREE standard shipping within Australia
You’ve qualified for FREE standard shipping within Australia
The cart is loading…
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaften), 18 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit gibt zunachst einen Uberblick uber die Entstehung der mittelalterlichen Totentanze, wobei kurz auf die Vorlaufer und anschliessend auf die Rolle der Kirche eingegangen wird. Die typischen Merkmale der Totentanze werden dargestellt und wie diese sich im Zuge der Reformation und Aufklarung verandert haben. Einhergehend mit der Veranderung der Selbstwahrnehmung des Menschen - namlich des Sich-Selbst-Bewusstwerdens im Zuge der Aufklarung - verandert sich auch die Einstellung zum Tod. Die Totentanze selbst geraten zunachst in Vergessenheit. Das Motiv wird jedoch im 19. und 20. Jahrhundert, im Zuge der Kriegsereignisse und der Industrialisierung, erneut aufgegriffen. Besonders bei den Kunstlern im Wien des fin de siecle lasst sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Todesthematik feststellen. Arthur Schnitzler zeichnet in seinen Werken Realitatsflucht und Traumwelten, beeinflusst auch durch Sigmund Freuds wissenschaftliche Erkenntnisse. Die vorliegende Analyse fokussiert auf zwei Werke von Hugo von Hofmannsthal: Die Dramen Der Tor und der Tod sowie Jedermann. Hofmannsthal beschaftigt sich in vielen seiner Werke mit der Todesthematik. In den beiden genannten wird das Totentanz-Motiv gezielt aufgegriffen. Inwiefern Hofmannsthal dabei klassische Elemente einbaut und inwieweit er das Totentanz-Motiv variiert und in zeitgenossische Bezuge setzt, ist Gegenstand dieser Arbeit. Vor der Analyse der oben genannten Werke erfolgt noch eine kurze Darstellung der Sprachkrise der fin de siecle-Autoren und die substituierende Funktion des Tanzes in dem Augenblick, wo die Sprache versagt
$9.00 standard shipping within Australia
FREE standard shipping within Australia for orders over $100.00
Express & International shipping calculated at checkout
Hauptseminararbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Europa-Universitat Viadrina Frankfurt (Oder) (Kulturwissenschaften), 18 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit gibt zunachst einen Uberblick uber die Entstehung der mittelalterlichen Totentanze, wobei kurz auf die Vorlaufer und anschliessend auf die Rolle der Kirche eingegangen wird. Die typischen Merkmale der Totentanze werden dargestellt und wie diese sich im Zuge der Reformation und Aufklarung verandert haben. Einhergehend mit der Veranderung der Selbstwahrnehmung des Menschen - namlich des Sich-Selbst-Bewusstwerdens im Zuge der Aufklarung - verandert sich auch die Einstellung zum Tod. Die Totentanze selbst geraten zunachst in Vergessenheit. Das Motiv wird jedoch im 19. und 20. Jahrhundert, im Zuge der Kriegsereignisse und der Industrialisierung, erneut aufgegriffen. Besonders bei den Kunstlern im Wien des fin de siecle lasst sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Todesthematik feststellen. Arthur Schnitzler zeichnet in seinen Werken Realitatsflucht und Traumwelten, beeinflusst auch durch Sigmund Freuds wissenschaftliche Erkenntnisse. Die vorliegende Analyse fokussiert auf zwei Werke von Hugo von Hofmannsthal: Die Dramen Der Tor und der Tod sowie Jedermann. Hofmannsthal beschaftigt sich in vielen seiner Werke mit der Todesthematik. In den beiden genannten wird das Totentanz-Motiv gezielt aufgegriffen. Inwiefern Hofmannsthal dabei klassische Elemente einbaut und inwieweit er das Totentanz-Motiv variiert und in zeitgenossische Bezuge setzt, ist Gegenstand dieser Arbeit. Vor der Analyse der oben genannten Werke erfolgt noch eine kurze Darstellung der Sprachkrise der fin de siecle-Autoren und die substituierende Funktion des Tanzes in dem Augenblick, wo die Sprache versagt